Sternenkind

An der Theaterproduktion „Sternenkind“, ein Märchen nach Oscar Wilde, beteiligen sich erstmals Schüler von der 2. bis zur 10. Klasse. Die 9. Klasse beteiligt sich im Rahmen des Wahlpflichtkurses „Theater“. Lehrer und Eltern ergänzten das Schauspielteam. Das tiefgründige Märchen von Oscar Wilde zeigt Urängste ebenso auf wie starke Emotionen.

Die Geschichte: Im Winter finden zwei Holzfäller ein Kind im Schnee, kurz nachdem ein Stern vom Himmel gefallen ist. Sie nehmen das Sternenkind mit. Jahre später ist es zu einem eigensinnigen Kind geworden. Geblendet von seiner eigenen Schönheit quält es Tiere und Menschen und ahnt nicht, dass die von ihm verhöhnte Bettlerin seine Mutter ist. Zu spät merkt das Sternenkind, welches Glück ihm durch eine Mutter zuteil wurde. Es begibt sich auf die Suche nach der Bettlerin und das Blatt wendet sich für das Sternenkind.

Oscar Wilde, Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker wurde er zu einem der bekanntesten und, im viktorianischen England, auch umstrittensten Schriftsteller seiner Zeit. Geboren 1854 in Dublin verstarb Oscar Wilde 1900 in Paris.

Regie: Slava Rozentuller
Bühnenfassung (Text nach dem Original von Oscar Wilde): Tiziana Brodhun-Ardu
Musik: Jens Kulle (Musiklehrer)
Liedtexte: Barbara Frebel
Bühnenbild: Tiziana Brodhun-Ardu, Maren Gebhardt, Martina Hübner, Schüler der 7. Klasse
Maske/Schminken: Tiziana Brodhun-Ardu, Martina Hübner
Tiermasken: Martina Hübner
Kostüme: Katja Schmierer
Bühnenbau: F. Ardu
Plakat: Martina Hübner

Aufführungen: Sa./So., 30./31. Januar 2016
Waldorfschule Göttingen, Festsaal

– Eigene Produktion –